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Das iPad als professionelles Kassensystem – Bestellen wir bald unser Bier per Smartphone?

Die frisch gegründete orderbird AG aus Berlin hat nicht weniger als eine Revolution angezettelt. In einer Branche, in der Hornbrillen und Schnurrbärte nicht wieder, sondern immer noch getragen werden: Dem Vertrieb von Kassensystemen für die Gastronomie. orderbird verspricht ein modernes und vor allem günstiges Kassensystem, in dessen Zentrum eine Software steht, die auf mobilen Apple-Geräten wie dem iPod und dem iPad zum Einsatz kommt.
Der Plan: Die alten schwarzen Kästen mit den bunten Tasten in den 180.000 Kneipen, Restaurants und Bars der Republik werden durch schicke iPads ersetzt. Auch die schweren „Order-PDA“, wie sie von den orderbirds liebevoll genannt werden, müssen weichen. Die Geräte, auf denen die Kellner heute mit einem Plastikstift herumtippen (ca. 2000.- €) werden durch die schlanken iPod touch Geräte von Apple (ca. 200.- €) ersetzt.

„Es gibt kein ernsteres Thema als den Umsatz. Alles darf ausfallen, nicht aber das Kassensystem. Da waren wir schon skeptisch am Anfang. Bereut haben wir es nicht. Im Gegenteil, wir sind begeistert. Die Mitarbeiter und unsere Kunden wissen orderbird zu schätzen“, sagt Rado Pavlov, Geschäftsführer vom Szene-Club P1 in München, in dem das orderbird Kassensystem seit einigen Monaten erfolgreich im Einsatz ist.

Die Software verfügt über alle gängigen Features einer normalen Touchscreen-Kasse mit Kellner-Handhelds und läuft auf den Geräten, die die meisten nur von der Couch oder aus der Hosentasche kennen. Die iPads und iPods funktionieren im Schichtbetrieb auch ohne Internet und ohne Server. Sie arbeiten und kommunizieren über W-LAN im Verbund und sind an handelsübliche Drucker angebunden, die Produktionsbons genau dort ausdrucken, wo sie gebraucht werden. Vergleicht man die Kosten herkömmlicher Hardware mit den Geräten von Apple, wird das Potential der Idee von Erfinder Bastian Schmidtke schnell klar: Unterm Strich liegen die Anschaffungskosten für ein großes Restaurant bei einem Bruchteil von handelsüblichen Lösungen mit vergleichbarer Leistung. Die Software steht kostenlos zum Download bereit und die monatlichen Kosten für den Service ( 39.- bis 79.- Euro) halten sich in Grenzen. orderbird verspricht, dass jeder, der das Telefonbuch von Apple benutzen kann, auch in der Lage sei, mit der Kassensoftware zu arbeiten. Die Schulungsdauer für neues Personal liegt angeblich bei sagenhaften drei Minuten. Doch damit nicht genug. Anbindungen von Lieferanten, facebook und Tischreservierungssystemen sind bereits in Planung. Sogar der Gast selbst soll bald mit seinem eigenen internetfähigen Handy bestellen können, wenn das der Gastronom zulässt. „orderbird wird zur all-in-one-Kassenplattform der Gastronomie“ schwärmt Marketingbeauftragter Patrick Brienen. Man darf gespannt sein, wie viele Gastronomen sich auf eine derart innovative Lösung einlassen, die, wenn es nach den orderbirds geht, bald viele Restaurantprozesse vereinfachen kann.

Mehr zur Idee gibt es unter http://www.orderbird.com

Ein Interview mit einem der Gründer gibt es hier:

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Lesen lernen leicht gemacht

Viele verteufeln ja Computer, wenn es um Kinder geht. Dass es auch anders geht, zeigt die Firma Genera Interactive, die hinter der App Touchybooks für iPad steckt. Die Firma bietet  interaktive Bücher und wird diese nun auch in  deutscher Sprache anbieten. Bisher ist die App in den Sprachen Englisch, Spanisch und Französisch erhältlich. Auf Deutsch gibt es zwei Bücher als Vorschau und laut Hersteller sollen vier neue interaktive Bücher pro Monat herauskommen.

Die App bietet eine neue Art des Lesens, da alle Bücher interaktive Elemente und Klänge oder Lieder enthalten. Auf diese Weise ist es sicherlich einfacher, auch Kinder zum Lesen zu bringen, die sonst nicht soviel Spaß daran haben. Sie können so in die Geschichte eintauchen und sich an den Animationen erfreuen. Touchybooks ist einfach zu bedienen und erscheint insgesamt sehr geeignet für die Kleinen.

Gastro App für das iPad

Welche neuen Einsatzmöglichkeiten es mit dem iPad geben kann, zeigt dieses Video zweiter Studenten einer dänischen Journalistenschule.

Entwickler können ab sofort Apps einreichen

Bereits beim iPhone haben tausende Entwickler aus aller Welt dafür gesorgt, dass im App Store inzwischen über 150.000 kleine Programme zu haben sind. Wie mactechnews.de heute berichtet, können Entwickler nun auch ihre selbst entwickelte iPad Software bei Apple einreichen. Wer gleich zum Verkaufsstart mit seiner App vertreten sein woll muss die Applikation bis zum 27. März 2010 eingereicht haben. Programmiert werden muss zwingenderweise mit dem aktuellen iPhone SDK 3.2 beta 5. Das Freigabe-Prozedere bleibt auch beim IPad gleich. Das Apple -Team entscheidet über Sieg oder Niederlage und gibt im Falle einer Veröffentlichung noch letzte Tipps mit auf den Weg.